Erleuchtung, § 293

1925 – III – 6

Betrachtet nichts als euer Eigentum; umso leichter wird es euch fall’n, Dinge nicht zu beschädigen. Denkt darüber nach, wie ihr am besten jeden Platz verschönern könnt; umso mehr werdet ihr euch vor Schmutz bewahren. Denket nach, wie das Alte verbessert werden kann; dadurch bestätigt ihr die Leiter des Aufstieges. Wenn ihr darüber nachdenkt, wie schön der morgige Tag ist, lernt ihr, euch der Zukunft zuzuwenden. Wenn ihr darüber nachdenkt, wie grausam das Dasein der Tiere ist, werdet ihr anfangen, Nied’res zu bemitleiden. Denkt darüber nach, wie klein die Erde ist; dadurch verbessert ihr euer Verständnis für die kosmischen Beziehungen. Denket darüber nach, wie schön die Sonne ist, die sich hinter der Sphäre der Erde verbirgt; dadurch könnt ihr euch vor Gereiztheit bewahren. Seh’t, wie weiß die Tauben im Licht erstrahlen; dadurch stärket ihr die Hoffnung. Seh’t, wie blau der Himmel ist; dadurch nähert ihr euch der Ewigkeit. Seh’t, wie schwarz die Finsternis ist, dadurch werdet ihr euch vor der Kälte des Rückzuges bewahren. Wenn ihr fest an Gesichter von Heldengestalten denkt, dann folgt ihr der Linie der Einheit. Denket nach, welch ein Glück es ist, auf der Erdoberfläche zu wandeln und sie mit dem Bewusstsein des Geistes sättigen zu können. Denket darüber nach, welch großes Glück es ist, unter den Strahlen der Gestirne zu wandeln und Mittelpunkt zehntausend Jahre alter Strahlen zu sein. Denket an Unsere unermüdlich Führende Hand; dadurch werdet ihr euren Lebensfaden verlängern.

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