Erleuchtung, § 242

1924 – X – 5

Es ist besser, den Schwächen der Menschen Rechnung zu tragen, als von falschen Vorstellungen genährt zu werden. Die Wahrheit ist schwer zu ertragen, doch ist es an der Zeit zu wissen, dass die Welt von Schatten bewohnt ist. Vor Katastrophen wandeln immer Schatten umher. Der Hammer ist erhoben, entsetzlich ist der Tanz der Schatten, die den Geist vergessen haben. Schatten, die nicht wissen, Schatten, die verlorengegangen sind, Schatten, welche die Neue Zeit nicht kennen. Ich seh’ den Untergang des feindlichen Lagers voraus. Ich seh’, wie das Gold ihres Schmuckes dunkel wird. Ich seh’, wie der Tempel des Vergnügens verhasst sein wird. Strahlend ist Unser Weg.

‹ § 241 · Inhaltsverzeichnis · § 243 ›