1924 – III – 12
Lasst uns über die Aura sprechen: Eine eiförmige Aura ist dem Astralkörper eigen. Die allgemein übliche ist schmal und strahlt entlang des ganzen Körpers in einer Breite von ungefähr fünf Zentimetern. Bei zunehmender geistiger Entwicklung beginnt sie von den oberen Zentren aus zu wachsen. Angefangen vom Sonnengeflecht erweitert sie sich nach aufwärts zum Gehirnzentrum und formt schließlich die sogenannte Sonnenaura. Blutandrang ist für die Veränderung der Aura charakteristisch, wenn der Strom der Spannung seinen Druck verändert. Sogar Ohnmachtsanfälle sind möglich. Schließlich schwindet die Strahlung der nied’ren Extremitäten und es bildet sich ein Ring um den Kopf. Bei geistiger Höherentwicklung wird der Organismus besonders für Töne und Gerüche sehr empfindlich. In dieser Übergangszeit ist größte Ruhe erforderlich. Die Sonnenaura pflegt eine Breite von fünfundzwanzig bis vierzig Zentimetern zu haben. Ihre Ausdehnung kann sogar noch zunehmen. Ungeachtet des Unbehagens, das eine Veränderung der Aura verursacht, kann man jeden beglückwünschen, der die obere Ausstrahlung erlangt hat. Eine Gelegenheit zur Ruhe sollte vorsichtshalber geschaffen werden. Nachher bildet sich ein neuer Panzer, und die Hautnerven kräftigen sich. Man kann das Physische vom Geistigen nicht genau trennen. Die Waage schwankt, und die Wellen durchströmen den Körper. Man kann dies nicht als Krankheit bezeichnen, doch man soll dem Organismus jederzeit behilflich sein, damit der Körper sich im neuen Zustand festigt.