1924 – II – 4
Nun werden Wir etwas über das Sterben sagen. Sterben bedeutet nicht mehr wie das Schneiden der Haare, es wird nur die Materie zurückgegeben. Ob jemand dann aufsteigt oder nicht wird durch das Naturgesetz von Anziehung oder Abstoßung bestimmt. Dieses Grundprinzip der Rückwirkungen und der Hilfe wirkt in der geistigen Welt so mächtig, da jeder wahrhafte Ruf, auch aus der materiellen Zeit, eine Wirkung herbeizieht. Es kommt also auf den Ruf an. So kann man höhere Kräfte anziehen und aufnehmen, aber man kann auch niedrigste geistige Erscheinungen manifestieren. Ja, man erhält genau das, was man gerufen hatte. Würden die Menschen den Vorteil reiner Rückwirkungen begreifen, dann würden sie nur Glück anziehen. Der Geist gleicht schönem Sternenlicht. Aber nur wenige Geister ziehen Licht an und nehmen es auf, die meisten verbleiben im Astralkörper. Es ist besser, wie ein Stern zu erstrahlen, die Möglichkeit der Wiederkehr auf die Planeten um zu helfen und das Wissen bleiben bestehen. Man sollte das beste Schicksal wählen, gäbe es denn für einen Gebenden bessere als die aufgezeigten Möglichkeiten? Man sollte nach oben zum Licht streben um zu helfen, dies ist dennoch keine Trennung. Wenn die Hinterbliebenen die Dahingeschiedenen als Abgesandte zum Licht und als Erleuchtete betrachten würden, dann bestünde eine reale Verbindung. Je grösser ein Geist ist, umso höher kann er aufsteigen und sehen, dies hängt von seiner Geistigkeit ab. Ein hoher Geist spürt wohin er streben soll, er fliegt wie ein Pfeil. Ein umnachteter Geist wird sich hinterm Ofen verkriechen. Deshalb ist es so wertvoll, nach kühnen Wünschen zu suchen; wer sucht, der wird finden. Wenn die Wünsche des Geistes erhaben sind, kann man hohe Vorbilder finden und indem man diese nachahmt, trägt man zur Vervollkommnung bei.