Urusvati weiß, dass der Mensch sich vor Gleichgültigkeit hüten muss. Sie ist der Untergang der Schwingungen, sie ist der Tod des Aufstieges, sie ist der Weg zum Stumpfsinn. Man wird sagen: ‘Aber Gleichgültigkeit soll doch von Wünschen befreien.’ Ein Irrtum, denn niemand hat gegen den Wunsch heldenhafter Selbstaufopferung gesprochen. Solche Wünsche müssen als Wagemut verstanden werden. Sie sind wie Meilensteine des Aufstiegs. Bekundet Freude, wenn ihr Versuche solchen Wagemutes seht. Sie beweisen, dass solch ein Mensch niemals in Gleichgültigkeit verfallen wird. Anfänge von Wagemut lassen sich inmitten des Alltagslebens beobachten; solche Lichtblitze sind sehr wertvoll. Sie sind sogar wertvoller als Wagemut, der durch Erschütterungen und Nöte hervorgerufen wird. Man wird sagen:’ Not schafft Helden’, doch steht es höher, wenn das Heldentum aus sich selbst heraus entsteht, nämlich wenn ein erweitertes Bewusstsein die Schönheit der Heldentat erkennt. Möge Heldentat von jungen Jahren an geschaffen werden. Mögen die Kinder fühlen, dass sie schon selbständig etwas Schönes schaffen können. In jedem Alltag kann man die Aufschwünge kindlichen Denkens beobachten. Niemand hat die Kinder dies gelehrt, niemand hat ihnen ein Beispiel gegeben, doch das Bewusstsein gab ihnen ein, dass sie etwas Ungewöhnliches und jemand anderem Nützliches vollbringen könnten und müssten. Der Denker sprach: ‘Ersetzt die Gleichgültigkeit durch Edelmut.