Urusvati weiß, dass Schweigen ein Zeichen von Anspannung ist. Vor langem wurde gesagt, dass Stille lauter sei als Gewitter und Wirbelsturm. Aber waren es viele, die diese kosmische Wechselbeziehung verstanden? Gewöhnlich verstehen die Menschen Schweigen in der Weise, dass jemand etwas Wichtiges nicht sagen will. Die Menschen verstehen alles durch die Brille ihrer Selbstsucht; sie möchten etwas erfahren, was vielleicht überaus alltäglich ist, ohne aber die Überlegungen und Beweggründe des Gesprächspartners in Betracht zu ziehen. Sie vergessen jedoch, dass große Anspannungen in der Welt herrschen können, besonders im Überirdischen Bereich. In solcher Zeit sollte sich jeder vernünftige Beobachter feierlichem Schweigen hingeben, dagegen versucht Unvernunft aus etwas Erhabenem ein eigennütziges Alltagsgeschehen zu machen. Daher ist es oftmals schwierig, vom Überirdischen zu sprechen, wenn jemand das Gespräch ins Persönliche zu wenden sucht. Wer über das Überirdische nachdenkt, möge es seinen persönlichen Erfordernissen gegenüberstellen, vergleichen und verstehen, dass das Große auch dem Kleinen hilft. Der Denker forderte Seine Schüler dazu auf, sich die Bedeutung des Schweigens ganz bewusst zu machen und sich davon durchdringen zu lassen.