Urusvati weiß, dass der Turm Tschung ein Brennpunkt der drei Welten ist. Solche Einheit ist möglich, da sich einige der Lehrer im irdischen Körper befinden, das feinstoffliche Wesen jedoch abtrennen können, andere hinwieder halten sich im feinstofflichen Körper auf, können sich aber leicht der grobstofflichen Welt nähern. Es wird verständlich, wie notwendig es ist, die Harmonie der Schwingungen zu beachten, damit solche Einheit zustande kommen kann. Es ist äußerst wichtig, die gesamte umgebende Atmosphäre zu bewahren, so dass nichts Fremdes eine Verwirrung der Ströme bewirken kann. Die Menschen streben danach, Unsere Türme zu finden, ohne zu verstehen, dass ihr Eindringen eine Katastrophe hervorzurufen vermag. Es ist notwendig, unter gewöhnlichen irdischen Bedingungen Einigkeit zu wahren, die ein Unserer Einigkeit wenigstens annähernd ähnliches Ergebnis bringt. Mögen die Menschen sich in dem Wissen freuen, dass irgendwo gleichsam eine Leiter der Welten existiert. Bereits dieses Bewusstsein wird eine Brücke zur Weiterentwicklung sein. Ein unerfahrener Prediger könnte dazu raten, die höhere Einigkeit außeracht zu lassen. Es wird nicht nützlich sein, auf solche Weise andere an den irdischen Plan zu binden. Jede Begrenzung ist wie eine verschlossene Tür und wie der Entzug frischer Luft. Sogar im dürftigsten Alltagsleben träumen die Menschen von einer Erweiterung ihrer Möglichkeiten. Kann aber ein Mensch leben, ohne seine Augen zu den Sternen erhoben und ohne ein einziges Mal über die Unbegrenztheit nachgedacht zu haben? Mag ein unvernünftiger Prediger ruhig die Vorzüge höherer Errungenschaften für sich allein in Anspruch nehmen; es wird jedoch der Tag kommen, da man ihn fragen wird, aufgrund welchen Rechtes er seinen Nächsten den Traum vom Schönsten vorenthalten hat. Wenn die Menschen schon von den Feinstofflichen Welten wissen, werden sie unausbleiblich über höhere Grenzen nachdenken. Niemand vermag den Menschen dasjenige vorzuenthalten, was sie schon in sich vorausfühlen. Es ist nicht klug zu versuchen, die Tür zuzuschlagen, wenn sich der Schlüssel zu ihr bereits in den Händen des Gastes befindet. Der Denker wies darauf hin, dass der Mensch die göttliche Welt erkennen müsse.