Urusvati weiß, dass manche Unserer im Voraus gegebenen Hinweise in wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen sich bereits verwirklichen. In weitem Maße erreicht der Gedanke die Gelehrten. Sie legen sich jedoch keine Rechenschaft darüber ab, weshalb sie gerade in der gegebenen Richtung zu forschen beginnen. Man darf sie nicht damit verdrießen, dass ihnen die Gedanken eingeflößt wurden. Sie erkennen nicht, dass die Ideen von einem zum anderen übergehen. Man darf einem Menschen nichts aufdrängen, wenn er meint, er selbst sei Anfang und Vollendung einer Sache. Selbst wenn ihr bemerkt, dass jemand offen eure Ideen benutzt, ohne die Quelle anzugeben, so haltet ihm dieses nicht entgegen. Möge alles Nützliche auch auf allen Feldern wachsen. Nur eines kann man bedauern, nämlich wenn vereinzelte, aus einem Zusammenhang gelöste Ideen nur Splitter eines vorherbestimmten Ganzen ergeben. Doch auch in solchem Falle sagen Wir: Möge jedes Korn, das dem Wohl der Menschheit gereicht, wachsen. Mögen auch alle Freunde sich an die Aussaat der Ideen gewöhnen, ohne miteinander in Wettstreit zu treten und sich gegenseitig zu verletzen. Man muss sich über jede Ernte freuen. Wir wissen zur Genüge, dass die Gedanken Uns nicht gehören, sondern dass Wir nur Überbringer dieser räumlichen Gaben sind. Es ist nicht möglich zu erfahren, wo der Beginn jedes Gedankens liegt. Sogar auf den irdischen Wegen ist solche Suche unmöglich. Was aber soll man erst über die höchsten Welten, die unversiegbare Quelle der Gedanken, sagen! Gleichfalls möge man sich zur Freude erziehen, wenn man erkennt, dass man sich in einer Kette der Zusammenarbeit befindet. Es wird dort keine Mutlosigkeit geben, wo man die unzertrennliche Verbindung mit dem Höchsten klar erkennt. Gerade die Menschen vermögen diese Verbindung zu halten und den Regen des Guten aufzunehmen. Mögen die Freunde sich gemeinsam mit Uns darüber freuen, dass irgendwo schon ein Zweig der Erkenntnis gedeiht. Wenn der Gärtner dieses Zweiges einem auch nicht vertraut erscheinen mag, so lasst uns in ihm seine allerbeste Seite sehen. Lasst uns nichts fortstoßen, was sich als Keim der Evolution erweisen könnte. Genau das gleiche sagte der Denker: ‘Selbst wenn der größte Verneiner ein Wort der Wahrheit sagt, so werden wir auch ihm zuhören.’