Bruderschaft II, § 4

Urusvati weiß, wie schwierig die Gedankenübertragung auf Entfernung in der Regel ist. Viele Umstände können sie beeinflussen. Der menschliche Organismus ist wie ein siedender Kessel und der Raum wie ein leuchtender Diskuswerfer. Man muss nicht nur sich in der Gewalt haben, sondern auch die chemischen Einwirkungen in Betracht ziehen, deren Zusammentreffen auch einem starken Willen Einhalt gebieten können. Wir erhalten oft Vorwürfe, warum die Gedankensendungen bisweilen ausgesetzt würden. Unsere Freunde legen sich keine Rechenschaft darüber ab, dass Wir während solcher Unterbrechungen nicht Uns, sondern sie schonen. Man muss die räumliche Spannung spüren können und die Freunde, die sich unter irdischen Bedingungen befinden, schützen. Man darf nicht annehmen, dass die Beachtung äußerer Formen bereits erschöpfende Ergebnisse bringt. Das Wichtigste verbleibt in der Tiefe des Bewusstseins. Ein unreiner Diener kann keine reine Tätigkeit ausführen. Ein noch so bestätigtes Ritual befreit den Diener nicht von unreiner Denkweise. So irren viele, wenn sie annehmen, dass äußere Rituale auch innere Abscheulichkeiten verdecken könnten. Der Gedanke des Lehrers muss viele Hindernisse im Raum überwinden. Ich bestätige, dass jede Handlung mit der Denkweise des Lehrers in Übereinstimmung gebracht werden muss. Solche Hilfe wird wahre Zusammenarbeit sein. Wir besitzen auch Apparate, die Gedankenübertragung auf Entfernung unterstützen. Die Menschen würden staunen, wenn sie sähen, dass einige Apparate ihnen bekannt sind, jedoch einer vollkommen anderen Anwendungsweise unterliegen. Die Anwendung der psychischen Energie verwandelt die einfachsten Motoren.

‹ § 3 · Inhaltsverzeichnis · § 5 ›