Urusvati weiß, welche Behutsamkeit man in Hinsicht auf die psychische Energie walten lassen muss. Viele verstehen nicht, dass auch die uranfängliche, unerschöpfliche Energie der Fürsorge bedarf. Doch jeder Tatmensch wird erkennen, dass die Energie in einer derartigen Anspannung sein kann, dass sie wie erschöpft scheint. Wir raten dazu, in solcher Zeit besonders vorsichtig zu sein. Ursachen kann es viele geben, angefangen von kosmischen Bedingungen bis hin zur persönlichen Gesundheit. Wir haben bereits davon gesprochen, dass Mein Freund seinerzeit bei der Ausführung einiger Aufgaben erkrankte. Die Ursache der Erkrankung war eine übermäßige Anspannung der psychischen Energie. Vergessen wir nicht, dass Mein Freund mit einem verstärkten Vorrat an Energie ausgestattet war und dennoch eine langwierige Erkrankung durchmachen musste. Bei Uns herrscht eine Auffassung, die es verbietet, die Energie im Übermaß zu verausgaben. Man kann sich vorstellen, wie schwer es ist, das Gleichgewicht wiederzuerlangen. Die Wiederherstellung der Kräfte kann eine lange Zeit in Anspruch nehmen. Die Erneuerung kann leicht erreicht werden, wenn kosmische Ströme dem nicht entgegenstehen, doch das ist nicht immer gegeben. Mein Freund erkrankte zu einer vergleichsweise ruhigen Zeit, doch jetzt würde eine solche Erkrankung weitaus länger andauern. Wir kümmern Uns aufmerksam um die nutzentragenden Arbeiter und senden ihnen Zeichen, wenn Wir sehen, dass die Saiten allzu stark gespannt sind. Besonders jetzt durchschreitet der Planet eine Periode nie dagewesener Anspannung. Erschöpfung, Schläfrigkeit, entzündliche Prozesse, eine starke Verausgabung der Tätigkeit des Herzens sind Zeichen einer Verausgabung der Energie. Wir wissen, dass unter den derzeitigen irdischen Bedingungen ein dauerhafter Zustand des Gleichgewichts unerreichbar ist, doch von den diesbezüglichen Gefahren muss geschrieben werden. Wenn der Zustand des Planeten noch komplizierter wird, werden viele sich Unseres Ratschlages von der Behutsamkeit gegenüber der psychischen Energie erinnern. In solchen Tagen kann sogar eine einfache Gedankenübertragung auf Entfernung allzu sehr anstrengen. Dies ziehe man in Betracht. Der Denker sprach: ‘Warum ist es mir mitunter leichter, einen Baumstamm zu heben als einen Gedanken zu konzentrieren? Ich schäme mich nicht, dies zu sagen, da dieser Umstand nicht aus Trägheit, sondern von außerhalb meines Selbst herrührt.’