Urusvati weiß, dass jeder im Guten Schaffende den Angriffen finsterer Kräfte ausgesetzt ist. Ein solcher Schaffender rief einmal aus: ‘ ‘Mir kommt es vor, im Zentrum eines chaotischen Strudels zu sein!’ Und diese Worte entbehren nicht der Grundlage. Es lässt sich an gewisse chemische Experimente erinnern, bei denen ein Tropfen einer starken Substanz einen sichtbaren Strudel hervorruft und dabei als Zentrum sämtlicher Massen erscheint, die in ihrer Bedeutung keineswegs jenem Tropfen gleichen. Dieser Prozess dauert jedoch nur eine kurze Weile an, denn bald dehnt sich der wertvolle Tropfen aus und führt die gesamte Masse in einen besseren Zustand über. Genau dasselbe vollzieht sich in den menschlichen Beziehungen. Die Massen stürzen sich auf eine hohe Individualität und bilden eine eigene Art von Strudel, doch kommt die Stunde, da der Einfluss der hohen Persönlichkeit das Chaos überwindet und sich ein segensreicher Einfluss auf die breiten Massen ergibt. Oftmals lassen sich menschliche Verhältnisse mit chemischen Reaktionen vergleichen, und die Schlussfolgerungen werden überaus erstaunlich sein. Die Menschen verfallen oftmals der Verzweiflung wegen der Verfolgung mit Ungerechtigkeit; mögen sie verstehen, dass es schon ihre bloße Gegenwart war, die das Chaos gegen sie aufbringen ließ. Ein starker Schaffender wird verstehen, dass es besser ist, seine Gegenwart reizt das Chaos zum Aufstand als selbst zu einem Teil dieser unentwickelten Masse zu werden. Anhand lebendiger Beispiele aus allen Jahrhunderten lässt sich auf viele Zusammenstöße des Chaos mit hochstehenden Individualitäten hinweisen, und man kann beobachten, welch hohen Einfluss auf die Massen diese Arbeiter hinterlassen haben. Der Denker erinnerte unaufhörlich daran, dass die Wut des Chaos die höchste Anerkennung des Schaffenden darstellt.