Urusvati ist Indien und Tibet für die Verteidigung der Bruderschaft dankbar. Wahrhaftig, man kann Dank empfinden, wenn die Kenntnis von der Bruderschaft so behutsam gewahrt wird. Gewöhnlich werden sogar Gespräche über die Bruderschaft nicht unterstützt. Die Namen werden nicht ausgesprochen, und man wird sogar eher das Vorhandensein der Bruderschaft ableugnen, als sie zu verraten. Selbst die Legenden über die Bruderschaft werden in einer Reihe mit den heiligen Schriften aufbewahrt. Die Erscheinung der westlichen Neugierde wird vom Osten nicht verstanden werden. Lasst uns prüfen, aus welchen Beweggründen heraus der Westen danach trachtet, von der Bruderschaft zu erfahren. Will der Westen etwa die Bruderschaft im Leben nachahmen? Entschließt sich der Westen etwa, die Vermächtnisse der Bruderschaft zu hüten? Will der Westen etwa seine Erkenntnisse vertiefen? Einstweilen ist er nur neugierig, sucht nur nach einem Anlass zur Verurteilung. Auf dem Weg der Verurteilung werden Wir keine Hilfe leisten. Stellen wir uns eine Militärexpedition vor, die die Bruderschaft entdeckt. Sogar ohne Vorstellungsvermögen zu besitzen, wird man sich ausmalen können, was aus einer solchen Entdeckung wird! Man kann sich die Flüche und Verdammnis vorstellen, die dann erfolgen. Die Kreuzigung währt bis zum heutigen Tag! So wird man im Westen auch niemals das Wesen Unserer Hierarchie verstehen. Die allgemeine Vorstellung von Führung ist weit von der Hierarchie entfernt. Wir haben festgesetzt: Bündnis – Macht – Opfer. Wer von den Führern der Gegenwart reicht an solches Opfer heran? Auch den Zustand des Ostens kennen Wir ausgezeichnet, doch gerade angesichts dieser seiner Lage muss man umso mehr auf seine Hochachtung gegenüber Unserer Gemeinschaft hinweisen. Lasst uns nicht vergessen, dass viele Aschrams in den Himalaya übersiedeln mussten, da die Atmosphäre der anderen Orte unerträglich geworden war. Auch der letzte ägyptische Aschram war gezwungen, in den Himalaya überzusiedeln, da jedem die Ereignisse gerade in Ägypten und den angrenzenden Gebieten unübersehbar klar wurden. Rechtzeitig zum Harmagedon mussten alle Aschrams um Unsere Wohnstatt in den Bergen des Himalayas versammelt werden. Man muss verstehen, dass Wir zurzeit Unsere Wohnstatt nicht verlassen, sondern nur im feinstofflichen Körper auf weite Entfernungen hin verkehren. So wird die Aufzeichnung über das innere Leben Unserer Gemeinschaft vervollständigt.