Urusvati hat sowohl die erhabene Sphärenmusik wie auch das Knirschen des Chaos gehört. Aus dieser Wirrnis und dem Wehklagen gestalten die Großen Lehrer eine harmonische Symphonie. Nur wer beide Extreme gehört hat, ist fähig, den Zeitraum der damit verbundenen Evolution zu beurteilen. Nur Unwissende meinen, dass Siegesharfen gleich auf den ersten Befehl hin erklingen. Doch von den Strudeln des Chaos bis zur Harmonie des Himmels ist ein schwerer Weg. Daher werden die Großen Lehrer auch große Arbeiter sein. Die Menschen möchten die Lehrer in besonderen Kleidern sehen. Wenn ein Lehrer sich nur in irgendeiner Hinsicht von ihren willkürlichen Vorstellungen unterscheidet, so kommen nicht geringe Zweifel auf. Der Fordernde glaubt nicht, dass sein Ansinnen auf Unwissenheit gründet und kann sich nicht vorstellen, dass das von ihm erdachte Antlitz banal sein könnte. In der Mehrzahl der Fälle sind die Darstellungen der Großen Lehrer geschmacklos. Die Menschen möchten, dass ein Lehrer sich auch äußerlich von den Anwesenden unterscheide. In einem solchen Falle würden Anwesende den Großen Wanderer nicht erkennen. Er lehnte es nicht ab, Festversammlungen zu besuchen und sich dort über alltägliche Notwendigkeiten zu unterhalten. Nur wenige bemerkten, wieviele weise Ratschläge mit einem Lächeln der Ermutigung gegeben wurden. Und Sein Lächeln war herzlich. Diese Herzlichkeit wurde sogar von Seinen Schülern nicht immer geschätzt. Es geschah, dass sie den Lehrer tadelten wenn Er, ihrer Meinung nach, einem unbedeutenden Menschen allzu große Aufmerksamkeit zuteilwerden ließ. Indessen eröffnete Sein Lächeln herrliche Gefäße. Ebenso gab es Tadel wegen Seiner Gespräche mit Frauen, doch ist Seine Lehre gerade von Frauen bewahrt worden. Desgleichen tadelte man die Anwesenheit sogenannter Heiden, wobei man vergaß, dass der Lehrer zu den Menschen und nicht einer einzelnen Sekte wegen gekommen war. Ich erinnere an solche Tadelungen, da sie das Antlitz des Großen Wanderers noch menschlicher gestaltet haben. Wäre Er nicht in dieser Weise mit dem Leben in Berührung gekommen und hätte Er dabei nicht gelitten, so hätte Seine Heldentat ihre Größe verloren. Niemand kam auf den Gedanken, welche Leiden Ihm die Berührungen mit den verschiedenen unordentlichen Ausstrahlungen verursachten. Der Gedanke der Heldentat verließ den Großen Wanderer niemals. Tadel über Ihn, der Ihm zu Ohren kam, bestärkte Ihn nur in der Ausführung Seiner Heldentat. So beschritt der Große Lehrer Seinen bestrebten Pfad. Wir erinnern gern an solche Beispiele.