Urusvati erinnert sich der außergewöhnlichen Züge des Großen Wanderers, der Augen, der Stirn und der leuchtenden, dunkelblonden Haare. Diese Züge waren unter der ortsansässigen Bevölkerung derart ungewöhnlich, dass man darüber die unsinnigsten Geschichten erfand. Doch man muss daran denken, dass die Menschen sehr gern alles Außergewöhnliche zur Absurdität verzerren. Wenig weiß die Geschichte über die Mutter des Großen Wanderers, die nicht minder groß war als der Sohn. Die Mutter war von hoher Herkunft und verband in sich Feinheit und Erhabenheit des Geistes. Sie nahm den besten Weg, um das Kind außer Gefahr zu bringen. Sie legte im Sohn die ersten höheren Gedanken an und war die immerwährende Stütze Seiner Heldentat. Sie sprach mehrere Sprachen und erleichterte Ihrem Sohn damit den Weg. Nicht nur, dass Sie Seine weiten Wanderungen nicht behinderte, sondern Sie trug alles Notwendige zusammen, um die Wanderschaft zu erleichtern. In der Kindheit sang Sie Ihm ein Wiegenlied, das die ganze herrliche Zukunft vorausnahm. Sie richtete Seine Aufmerksamkeit auf das Volk und wusste, dass Er die Schätze der Lehre zu hüten verstand. Sie begriff die Erhabenheit der Vollendung Seines Weges und ermutigte sogar die Ihm nachfolgenden Männer, als sie in Mutlosigkeit und Verleugnung verfallen waren. Sie war bereit, die gleiche Heldentat zu durchleben, und der Sohn vertraute Ihr Seinen durch die Vermächtnisse der Lehrer gestärkten Beschluss an. Gerade die Mutter wusste vom Geheimnis der Wanderungen. Es ist nicht notwendig, die örtlichen Lebensgewohnheiten näher zu beschreiben, um die Lebensgrundlage der Großen Mutter zu verstehen. Denn nicht Gewohnheiten, sondern die Bestätigung der Zukunft führte den Willen der Mutter. Wahrhaftig, es ist wenig über Sie bekannt, doch wenn Ich vom Großen Wanderer spreche, so ist es vor allem notwendig, von Jener zu erzählen, die Ihn, nach außen hin unsichtbar, zu den Höhen führte.