Bruderschaft II, § 145

Urusvati weiß, dass oftmals unbekannte Namen, Ortsbezeichnungen und fremdsprachliche Worte aus den Tiefen des Bewusstseins auftauchen. Die Wissenschaftler nennen letzteres das Unterbewusstsein, doch vergessen sie, dass sich räumliche Mitteilungen im Kelch der Menschen ablagern, durch einen Impuls von neuem auftauchen und bei diesem Prozess schon in das Gehirn übergegangen sind. Worin besteht jener Impuls? Oftmals ist es ein Lichtstrahl von Uns, der die Oberfläche des KELCHES entflammt und dadurch entsprechendes, verborgenes Wissen hervorruft. Darum muss man sehr aufmerksam auf solches Aufblitzen von Wissen achten. Es stellt sich ähnlich wie das Hellhören dar, doch Wir senden den Lichtstrahl, der die Wissensblitze aus den Tiefen des Bewusstseins hervorruft. An jedem Tag lässt sich erkennen, wie rechtzeitig solche Mahnungen gesandt werden. Die Menschen behaupten, selten höhere Weisungen zu erhalten. Diese zornige Äußerung entspricht nicht der Wahrheit. Wir geben viel, aufgenommen wird aber nur wenig. Daher muss man die Menschen daran erinnern, dass sie das Entstehen unerwarteter Worte in ihrem Bewusstsein besser verfolgen müssen. Man darf solche Botschaften nicht verbannen, sondern muss sie sorgfältig in seiner Umwelt anwenden. Viele der nützlichsten Gaben tauchen nur kurzfristig auf wie ein lichter Schmetterling, werden aber von den Menschen leichthin unbeachtet gelassen. Wir werden nicht müde, Wissen auszustreuen, doch Wir raten dazu, sich ihm gegenüber aufmerksam zu verhalten. In der Feinstofflichen Welt wird solches Wissen nützlich sein. Dort muss man fähig sein, räumliche Gedanken aufzufangen.

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