Urusvati, vermagst du auch nur eine Schwester oder einen Bruder der Bruderschaft zu nennen, die im irdischen Leben nicht Leid und Verfolgung erlitten hätten? Wahrhaftig, man kann keine nennen. Jede Heldentat ist mit Verfolgungen verbunden. Der Zweikampf mit der Finsternis ist unvermeidlich, und die Wellen des Chaos müssen über dem mutigen Kämpfer zusammenschlagen. Doch auch solche Prüfsteine zeugen nur von der Unbesiegbarkeit des Geistes. Unsere Mitarbeiter wurden sowohl verbrannt, gekreuzigt, enthauptet wie auch erwürgt oder durch Raubtiere getötet, sie wurden in die Sklaverei verkauft, vergiftet oder in Kerkern eingeschlossen – mit einem Wort, sie erlitten alle Qualen, um ihre Standhaftigkeit zu erproben. Man darf nicht meinen, dass die Erweiterung des Bewusstseins leicht und ohne Kämpfe erreicht werden könnte. Jeder, der gemeinsam mit Uns dienen will, weiß, dass er dem Druck der Finsternis standhalten muss. Mit Worten sind alle dazu bereit, doch gewiss wünscht sich jeder oder fast jeder Möglichkeiten dem zu entgehen. Er wird nicht darüber nachgedacht haben, dass jede solche Abweichung nur eine Verlängerung des Pfades bedeutet. Irdische Güter sind offensichtlich, doch unsichtbar in Wolken sind die überirdischen Welten. Jede Erfahrung der Annäherung an die Feinstoffliche Welt kann die Vorstellung von der Unbegrenztheit erleichtern. Sogar gewöhnliche Menschen sind in Träumen gleichzeitig in verschiedenen Teilen der Erde sichtbar. Es liegt nichts Unmögliches darin, dass der feinstoffliche Körper gleichzeitig an weit voneinander entfernten Orten in Erscheinung treten kann. Das Studium der menschlichen Eigenschaften wird die Entwicklungsrichtung zeigen und das Bewusstsein erweitern. Die Menschen werden auf natürliche Weise Unseren Ufern nahen; frühere Boote werden nicht notwendig sein. Möge Santana sie zu den neuen Pfaden führen, die an jenem Ufer auf sie warten. Es gibt viele, die warten; mögen sie vor allem von den Schwierigkeiten des Pfades hören. Mögen sie sich den Kampf mit der Finsternis klar vor Augen halten. Mögen sie nicht davon träumen, ihm auszuweichen. Der Pfad zur Freude kann nicht leicht sein. Die Freude wird herrschen. Von der Freude werden wir sprechen, doch gegenwärtig lasst uns in der ganzen Rüstung des Geistes erscheinen.