Bruderschaft II, § 127

Urusvati erinnert sich, dass sich bei der ersten Begegnung mit Uns die Vorübergehenden irgendwie zerstreuten. Die Annahme, dass dies eine Folge Unseres Gedankenbefehls war, ist richtig. Nun aber sagen Wir, dass keine einzige Mitteilung wiederholt gegeben werden kann, und zwar wegen der außergewöhnlich gestiegenen Spannung. Diese beiden Beispiele können einander gegenübergestellt werden, um die Einwirkung des Harmagedon zu verstehen. So könnte man fragen: Können sich denn im Verlauf von nur zwei Jahrzehnten solch starke kosmische Anspannungen entwickeln? Fragen solcher Art zeigen nur, wie wenig die Bedeutung des Harmagedon verstanden wird. Wenn man von dem nahen Ende des finsteren Zeitalters weiß, sollte man anerkennen, dass ein solches Ereignis nicht ohne weltweite Erschütterungen vonstattengehen kann. Jene Kräfte, die im finsteren Zeitalter besondere Macht innehaben, werden um ihr Bestehen kämpfen. Sie ziehen eher eine allgemeine Katastrophe vor, als ihren Rückzug zu akzeptieren. Wir müssen Unsere Kräfte mit der Lage des Planeten in das rechte Verhältnis bringen. Bei einer derartigen Anspannung kann schon die kleinste maßüberschreitende Veränderung der Macht das Gleichgewicht verletzen. Die Menschen wollen gewöhnlich Angemessenheit und Zweckmäßigkeit nicht verstehen. Sie meinen, Unsere Macht könne jeden beliebigen Widerstand brechen, ohne auf das kosmische Gleichgewicht zu achten. Diese einfache Überlegung wiederholen Wir den Menschen mehrfach, da anderenfalls selbst die Belesenen unter ihnen in Verzweiflung verfielen. Sie rufen aus: Wenn vor zehn Jahren etwas möglich war, warum findet es denn jetzt keinen Platz mehr? Dies bedeutet, dass sie die kosmische Bewegung nicht verstehen. Nicht ohne Grund rufen Wir zu Tapferkeit und Geduld auf. Wir senden Wissen über die Frist vom Ende des finsteren Zeitalters, und die Mehrheit der Menschen horcht auf. In den Puranas sind viele sichtbare Einzelheiten solcher weltweiten Ereignisse benannt, doch auf die wesentlichen Umstände konnte in den alten Aufzeichnungen nicht hingewiesen werden. Unerwähnt blieben die Anspannung der räumlichen Ströme und die Suche der besten Menschen nach der uranfänglichen Energie. Diese beiden Umstände zeigen sich jetzt besonders klar. Umso klarer wird daher die Bedeutung des nahenden Endes des finsteren Zeitalters.

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