Bruderschaft II, § 117

Urusvati kennt den Begriff des Sieges. Wenn Wir einen Aufbau mitten in einer Schlacht beginnen, so bedeutet dies, dass Wir die Bestätigung des Sieges verstehen. Möge die Saite des Sieges erklingen. Mögen die Zeichen der Bewegung wahrgenommen werden, denn in der Unbegrenztheit kann es keine Niederlage geben. Möge auch Unser Ruf als lebenswichtiger Rat angenommen werden. Urusvati hat sich der Führung der Bruderschaft richtig erinnert. Allein unter dieser Führung kann man eine Vorstellung von der Verschiedenartigkeit der hinzutretenden Nebenumstände gewinnen. Unsere Bruderschaft stellt ein Laboratorium sämtlicher Lebensbereiche dar. Auf der ganzen Erde setzt sich eine Lehre durch, die neues Wissen über die feinstofflichen Energien einführt. So erfolgen auch Unsere Siege unter feinstofflichen Bedingungen. Bisweilen ist eine Reihe von Jahren erforderlich, um mit irdischen Augen die Formen des richtigen Weges zu erkennen. Man sollte begreifen, in welchem Ausmaß alle Umstände sorgsam bedacht wurden – und nur einige werden das Ausmaß richtig erkennen können. So lernt von Unserer Geduld. Möge die unerschütterliche Bestrebung der Bruderschaft als Beispiel bei allem Tun dienen. Unser inneres Leben stellt eine Sammlung aller irdischen Wege in all ihrer Mannigfaltigkeit dar; Wir raten daher zu einem beweglichen, schnell reagierenden Geist. Die Alten sprachen von der Wahrscheinlichkeit aller Unwahrscheinlichkeiten – so lehrte man die Erweiterung des Bewusstseins. Wir haben mehrfach die Erzählung vom schwerfälligen Feldherren wiederholt, der von einem Hügel aus die Niederlage eines Teiles seines Heeres sah, sich aber nicht umwenden konnte, um ihren eigentlichen Sieg zu sehen.

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