Da jeder Mensch seinen eigenen Auftrag trägt, kann niemand ohne Hilfe bleiben – und so ist es. Aber man kann sich den Kummer und die Besorgtheit des Führers vorstellen, wenn er sieht, wie viele seiner Ratschläge abgewiesen werden! Den Zwist zwischen der Weisheit des Führers und dem Leichtsinn des Wanderers kann man an jeder Wegkreuzung wahrnehmen. Besonders in kleinsten Taten bekundet sich der freie Wille, gerade Führende müssen sich diesem unwandelbaren Gesetz traurig beugen. In der Bruderschaft aber kann es diesen verderblichen Kampf nicht geben, weil alles auf gegenseitiger Achtung beruht. Freiheit ist der Weisheit Zierde, Verworfenheit aber sind die Hörner der Unwissenheit.