Bruderschaft I, § 489

Viele haben von den Kumaras gehört, aber wenige haben sie richtig verstanden. Die Menschen sagen, sie sind eine überirdische Erscheinung, aber sie vergessen, mit welcher Arbeit die Errungenschaft erlangt wird. Gelehrte beginnen, allmählich zu verstehen, wie eine menschliche Persönlichkeit in die Ruhmeshalle der Helden eingeht. Auf diesem Pfad werden die Eigenschaften der Führer der Menschheit erworben. Sie können auf die Leiden der Menschen nur erklingen, wenn sie selbst das irdische Leid durchschritten haben. Sie können die Arbeiten der Menschen nur leiten, wenn sie selbst den Schweiß des Schaffens erfahren haben. Selbstverleugnung, Gnade, Mitgefühl, Mut werden im Leben geschmiedet. Die Stärke des Geistes wird nicht durch Abstraktes erlangt. Daher mögen die Menschen die Kumaras als die wahren Führer verstehen.

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