Worin besteht denn der Fortschritt? Manche meinen, er sei ein stetes Erkennen von Neuem. Ist solch eine Deutung nicht einseitig, und muss man hier nicht die Regulierung des Alten hinzufügen? Mehrfach wurde darauf hingewiesen, dass die Menschen theoretisch zu Neuem hinstreben und dennoch fortfahren, im alten Schweinestall zu wohnen. Mancher hält Vorträge über Reinheit, ist jedoch selbst äußerst schmutzig. Wird solch eine Belehrung überzeugen? Oder ein träger Mensch ruft zur Arbeit auf, wer aber wird ihm Aufmerksamkeit schenken? Fürchten wir uns daher nicht, solche einfachen Beispiele zu nennen, denn im Leben gibt es davon unzählige. Wer immer über Harmonie nachdenkt, weiß, dass ein Haus, in dem alter Kehricht lagert, nicht neu ist. Und dennoch kann man sehen, wie schöne Errungenschaften verdorren, weil sie im Unrat nicht gedeihen können. Es ist nicht nur bedauerlich, das Schicksal solcher Errungenschaften mit anzusehen, sondern es ist traurig, dass ihre Zersetzung die bereits vor langer Zeit entdeckten Pfade verunreinigt. Aus diesem Grunde spreche Ich vom Gleichgewicht.