Bruderschaft I, § 381

Die Menschen begehen beim Studium der Gedankenübertragung für gewöhnlich einen Fehler, der zur Enttäuschung führt. Sie versuchen, einen Gedanken einer bestimmten Person und zu einer bestimmten Stunde zu übertragen, während es einleitend notwendig ist, unabhängig von einer bestimmten Person, die eigene Aufnahmefähigkeit zu prüfen. Man sollte unterscheiden lernen, welcher Gedanke sich von außen bekundet und welcher innen erfasst wurde. Diese Unterscheidung ist jedem, der sich daran gewöhnt hat, seinen Denkprozess zu überwachen, bekannt. Diese Übungen an sich verfeinern die eigene Aufmerksamkeit.

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