Bruderschaft I, § 378

Ein Gedanke stirbt nicht im Raum. Er durchquert ihn kreuz und quer und kann sich unbegrenzt ausbreiten. Es gibt keinen Stillstand, in nichts und nirgends. Wie wir bereits wissen, sind Gedanken unzerstörbar und wandeln sich, man sollte aber wissen worin sie sich wandeln. Sie ergießen sich als reines Feuer, dies bildet einen Kreislauf. Aus dem Feuer steigt wieder Energie auf – schöpferische Gedanken – und im irdischen Schmelztiegel vereinen sich die Gedanken wieder mit dem Feuer. So schließt sich der Kreislauf und die erneuerte Energie steigt wiedergeboren auf zu neuer Arbeit. Solche vollendeten Zyklen können im gesamten Universum beobachtet werden. Die Gedankenevolution jedoch ist besonders erhaben. Sieht sich der Mensch in Erkenntnis dieser Werte der Gedanken nicht veranlasst, seine Gedankenenergie zu verstärken? Möge jeder begreifen, welche Gedanken besonders schöpferisch sind. Die Menschen mögen in ihren Herzen erwägen, welche Gedanken ihnen ziemen. Auf diese Weise findet eine Auslese durch Werte statt.

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