Bruderschaft I, § 365

Beim Empfang und bei der Aussendung von Gedanken kann eine Reihe von Erscheinungen bemerkt werden, die bestätigen, dass einem der Atem stockt. Manche erklären, der Grund hierfür läge in angespannter Aufmerksamkeit. Aber für den Betrachter ist es besonders wichtig zu beachten, dass der Gedankenprozess von physischen Gefühlen begleitet ist. Ebenso entfällt einem zuweilen ein Teil eines empfangenen Wortes; diese Erscheinung ist eine Wirkung räumlicher Ströme, mit anderen Worten, eine Energiewirkung! Ebenso können verstärktes Herzklopfen sowie unregelmäßiger Pulsschlag beobachtet werden. Auch das ist eine Energieeinwirkung. Man kann auch starke Stimmungs- und Temperaturveränderungen bemerken, das sind Beweise der Ströme. Auf diese Weise kann man verfolgen, wie sehr die Gedankenprozesse mit physischen Erscheinungen verbunden sind. Eine Analogie ist in der Beobachtung von Radiowellen zu finden. Seit langer Zeit ist die Menschheit an die Anerkennung des Gedankens gewöhnt worden, aber wie wenig dringt die Erkenntnis dieses Grundgesetzes in die breite Masse ein. Weise wurde gesagt, dass Gedanken die Welt regieren. Jedoch die Menschen wiederholen das bis heute, ohne es im Leben anzuwenden.

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