Bruderschaft I, § 360

Der Übergang vom feinstofflichen Zustand in den mentalen erinnert an den Wechsel des irdischen Körpers in den feinstofflichen. Nur selten kann man den Wechsel vom feinstofflichen Körper in den mentalen beobachten. Besonders charakteristisch ist, dass der Befreite erstaunt fragt: ‘Was geschieht mit dem feinstofflichen Körper?‘ Dieser löst sich langsam auf; daher ist klar was ihn erwartet und das Erstaunen verständlich. Diese Hülle kann Erscheinungen hervorrufen, man kann von ihr Besitz ergreifen. Nur die Anwesenheit eines starken Geistes kann helfen, dass die Hülle ohne umherzuirren aufgelöst wird. Ein Umherirren solcher Hüllen ist absolut zu vermeiden. Ein schwankendes Bewusstsein und das Festhalten am grobstofflichen Zustand bewirken Anziehungen an die irdische Sphäre. Aber wenn ein starker Geist den sich Befreienden ermuntern und die verbleibende Hülle beruhigen kann, kann es einen natürlichen Übergang geben. So war es im angeführten Fall.

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