Bruderschaft I, § 341

Der Gedanke ist das Gesetz der Welt. Dieses Gesetz muss im vollen Umfang verstanden werden. Der Gedanke kommt nicht nur im Wort zum Ausdruck; das Reich des Gedankens ist auch das Reich der Gedankenenergie. Gerade dieser Umstand wird aus den Augen verloren, und der Ausbreitung des Gedankens wird nur ein kleiner Bereich zugeordnet. Diese Beschränkung verhindert die Gedankendarstellung in der jenseits der Grenzen des Planeten vorhandenen anderen Welten, sie beraubt den Gedanken der edlen Bedeutung. Sowohl der Gedanke als auch die Gedankenenergie erlangen, richtig verstanden, wirklich jenseits der Erdgrenze angemessene Bedeutung. Man kann den Gedanken nicht auf die irdische Sphäre begrenzen, sonst würden Radiowellen mit diesen größten Energien wettstreiten. Die größte Energie einengen heißt, das menschliche Denken herabsetzen. Wahrhaftig, je mehr der Mensch seine Möglichkeiten begrenzt, umso mehr schließt er sich von der großen Mitarbeit aus. Der Gedanke sollte in den höchsten wissenschaftlichen Institutionen studiert werden. Der Gedanke sollte an die Spitze der physischen Lebensbedingungen gestellt werden.

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