Bruderschaft I, § 339

Eine tote Perle wird wiederbelebt, wenn sie von bestimmten Menschen getragen wird. Dieser natürliche Prozess ist nur durch das Vorhandensein der Urenergie zu erklären. Die gleichen Erscheinungen müssten auf allen Lebensgebieten beobachtet werden. Man kann sehen, wie lange verschiedene Gegenstände, die von bestimmten Menschen verwendet werden, erhalten bleiben. Man kann beobachten, wie bedeutend die Urenergie durch die ihr eigene Kraft wirkt, wenn das Feuer des Herzens sie wärmt. Man kann beobachten, wie heilkräftig manche Menschen sind, die in sich das Vorhandensein der belebenden Urenergie gar nicht vermuten. Wären sie sich ihrer Kraft aber auch noch bewusst, würde ihre wohltuende Tätigkeit beträchtlich verstärkt. Auch das geringste Erscheinen der nützlichen Energie darf nicht unterbunden werden. Niemand hat das Recht, der Menschheit auch nur den geringsten Nutzen vorzuenthalten. Es ist Betrug, seine Untätigkeit mit der Ausflucht, dass es Stärkere gibt, zu entschuldigen. Jede Flucht vor der Selbstaufopferung ist äußerst schädlich. Wie Perlen beleben können ohne zu ermüden, ebenso können viele Herzen durch das Freudegefühl erwärmt werden.

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