Bruderschaft I, § 334

An den Ausstrahlungen kann man viele Beobachtungen anstellen. Es kann bewiesen werden, dass es außer den der Fotographie bereits zugänglichen Strahlen noch feinstofflichere Lichtwellen gibt, die von einem verfeinerten Apparat ermittelt werden können. Die Welleneinwirkung erstreckt sich auf große Entfernungen. Übrigens besteht damit die Möglichkeit, dass Teile der Grundaura in den feinstofflichen Wellenbereich gelangen. Diese Erscheinungen kommen zwar selten vor, aber starke Menschen können Teile ihrer eigenen Aura sehen. Diese Erscheinungen sind selten, denn für gewöhnlich sieht der Mensch seine eigene Ausstrahlung nicht. Es möge darauf hingewiesen werden, dass diese Strahlensendungen sich mit Gedankensendungen verbinden. Der durch die Aura gehende Gedanke nimmt ein Teil von ihr mit sich. Die Aurateilchen können am Verbindungsfaden hängenbleiben. Wer viele Gedanken aussendet, löst viele Teilchen aus seiner Aura. Deshalb ist diese Gedankenarbeit wirklich eine Heldentat. Auch darin ist Selbstaufopferung zu sehen, weil die durchbohrten Aurateile leicht dem Einfluss von Gegenströmen unterliegen. Die Wiederherstellung des Gewebes jedoch erfordert sowohl Zeit als auch Energieaufwand. Möge daraus niemand folgern, dass geboten wird, überhaupt nicht zu denken; denn man sollte berücksichtigen, dass jeder selbstaufopfernde Verbrauch der Aura eine Stärkung der Urenergie hervorruft. Folglich empfangen wir im Geben.

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