Schaffenskraft muss anerzogen werden, andernfalls wird sie im schlummernden Zustand verharren. Ebenso muss die Schaffenskraft in der Feinstofflichen Welt entwickelt werden. Der Weg dahin aber muss den Bedingungen der Feinstofflichen Welt entsprechen. Es gibt viele irdische Methoden, sich der Feinstofflichen Welt zu nähern und sie zu erkennen, aber zwingende Herkömmlichkeit kann die gute Verbindung zu ihr nicht herstellen. Es bedarf, wie im ganzen Dasein, des natürlichen Bewusstwerdens der Mitarbeit. Sie möge mehr oder weniger erkannt werden, aber dabei sollte das Gefühlswissen wirksam werden. Der Mensch sollte allmählich fühlen, dass er in zwei Welten lebt. Ich spreche nicht von der Todeserwartung, denn es gibt keinen Tod. Ich spreche über die irdische und feinstoffliche Arbeit. Dieser Fleiß im feinstofflichen Wirken sollte durchaus nicht von der irdischen Arbeit weglenken, im Gegenteil, er wird ihre Qualität nur verbessern. Es ist falsch, wenn die Menschen nicht an die Feinstoffliche Welt denken, sie können sowohl im Schlaf als auch im Wachzustand gedanklich an sehr hohen Aufgaben teilhaben.