‘Der inkarnierte Mensch muss Gutes tun, nur so kann er sich vervollkommnen’ – dies ist eine uralte Weisheit. Dieses Gebot leuchtet stets über den Toren der Bruderschaft. Jene, die das unendliche Übel der Unvollkommenheit verstehen, werden dem zustimmen. Da Unvollkommenheit unvermeidlich ist, gibt es Arbeitsbereiche, die das Gute in ihrer vollen Bedeutung verkörpern. Ist denn die Arbeit eines Bauern etwa nichts Gutes? Ist denn das Schaffen von Schönem etwa nichts Gutes? Ist denn eine Meisterleistung von hoher Qualität etwa nichts Gutes? Ist denn Wissen etwa nichts Gutes? Ist es etwa nichts Gutes, der Menschheit zu dienen? Man kann feststellen, dass das Leben an sich gut ist – jedoch nur der Mensch zieht es aus Unlust sich zu vervollkommnen vor, unwissend zu bleiben, doch das bedeutet, im Bösen zu verharren.