Man kann beobachten, dass manchmal besonders starke Erschütterungen für den Organismus weniger verderblich sind als geringe. Der Grund liegt darin, dass bei starken Erschütterungen die psychische Energie besonders zu wirken beginnt und einen mächtigen Schutz bietet. Bei geringen Aufregungen wird es keinen starken Schutz geben. Wenn Ich sage: ‘ Belastet Mich noch mehr, wenn Ich in den herrlichen Garten gehe’, so ist das nicht nur eine poetische Sprechart, sondern ein praktischer Hinweis. Seit langem heißt es, dass starke Erschütterungen den Geist festigen und das Bewusstsein reinigen. Doch der Hauptfaktor bei diesen Vorgängen ist die primäre Energie. Seien wir deshalb nicht besorgt, wenn sie durch diese besondere Art in Tätigkeit versetzt wird. Es ist weit schlimmer, wenn etwas Geringfügiges den Organismus untergräbt und die rettende Kraft untätig bleibt. Diese Lage muss erkannt werden, sonst werden die Menschen dem Geringfügigen zustreben und sich mit Mittelmäßigem zufriedengeben. Der Vorrat an psychischer Energie muss ergänzt werden. Wenn sie nicht unter Druck gesetzt wird, erhält sie keine Höhere Hilfe. Sogar das rätselhafte Sprichwort: ‘Je schlimmer, desto besser’, hat einen tiefen Sinn. Es ist auffallend zu beobachten, wie Verfolgung und Bedrücktheit die Kräfte vermehren. Man kann staunen, woher die Menschen die Kräfte schöpfen, Schmähungen zu ertragen und sich ihnen zu widersetzen. Dieselbe helfende Energie, die das Bewusstsein reinigt, schafft einen Panzer. Lasst sie uns lieben und nicht leichtfertig vertreiben. Die Menschen beten um Schutz, zerstören jedoch selbst ihre beste Gabe.