Bruderschaft I, § 235

Der Hass der Menschheit reicht bis zu radikalen Zerstörungsmethoden durch Gase und Gifte. Die Wissenschaftler mögen klarmachen, dass sich diese Gase nicht augenblicklich verflüchtigen, sondern sich für lange Zeit niederlassen. Die Erfinder der Gase mögen sich in ein Haus, dessen Wände mit Arsen oder Ätzsublimat und anderen Giftdämpfen eingestrichen wurden, niederlassen. Sie können sich selbst an ihren Augen, ihrer Haut, ihrer Lunge überzeugen, wie lange die Ausstrahlung der Gase wirkt. Darüber hinaus richtet die Herstellung von großen Mengen Gasen Schaden auf große Entfernungen an. Nur verbrecherische Stumpfheit denkt, dass lediglich dem Feinde geschadet wird. Ebenso giftig sind die die Schleimhäute reizenden Gase. Es ist unstatthaft, ein Volk zu vergiften, indem man es zu Krankheiten verurteilt, die erst im Laufe der Zeit auftreten. Sogenannte aufgeklärte Regierende infizieren weite Gebiete und beschwichtigen sich mit dem Gedanken, dass Gifte unschädlich seien. Sie sollen in einem vergifteten Hause wohnen. Unter allen wissenschaftlichen Entdeckungen sind Gase und Gifte ein schmählicher Schandfleck.

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