Bruderschaft I, § 21

Jede bluthaltige Nahrung ist für die Entwicklung der feinstofflichen Energie schädlich. Würde sich die Menschheit jedoch dem Verschlingen von Kadavern enthalten, so könnte die Evolution beschleunigt werden. Fleischliebhaber versuchten, das Blut aus dem Fleisch zu entfernen, doch sie konnten die erwünschten Resultate nicht erzielen. Auch wenn das Blut aus dem Fleisch entfernt wird, so ist es dadurch von den Emanationen dieser starken Substanz nicht völlig befreit. Sonnenstrahlen beseitigen diese Emanationen bis zu einem gewissen Grad, aber ihre Verbreitung im Raum verursacht keinen geringen Schaden. Führt ein Experiment mit psychischer Energie in der Nähe eines Schlachthofes durch, und ihr werdet Anzeichen von hochgradigem Irrsinn erhalten; ganz zu schweigen von jenen Wesen, die sich an offenes Blut anheften. Blut wird nicht grundlos als etwas Besonderes angesehen. Es können verschiedene Menschentypen beobachtet werden. Man kann sich davon überzeugen, wie stark der Atavismus wirkt. Atavismus bestärkt das Verlangen nach bluthaltiger Nahrung, denn viele Generationen ernährten sich von Blut. Leider schenken die Regierungen der Verbesserung der Gesundheit des Volkes keine Aufmerksamkeit. Staatliche Medizin und Hygiene stehen auf einer niederen Stufe, die polizeiliche Überwachung ist besser als die ärztliche. Veraltete Behörden nehmen neue Ideen nicht an. Sie können nur verwalten, aber nicht helfen. Auf dem Pfad zur Bruderschaft darf es keine Schlachthöfe geben.

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