Bruderschaft I, § 149

Eine Grundeigenschaft feinstofflicher Energien ist ihre Beständigkeit. Die Menschen sollten sich für das irdische Dasein an den höheren Welten ein Beispiel nehmen. Wenn beständiges Arbeiten auch schwerfällt, so kann dies dennoch durch geistiges Streben verwirklicht werden. Als Wanderer auf Erden können wir uns im Geiste mit den höheren Welten verbinden. Diese geistige Verbindung vereint uns sehr eng mit den unsichtbaren Welten, sie wird uns auch die Einheit der höheren mit der irdischen Welt aufzeigen. Indem wir beim Höheren beginnen, werden wir auch im Niederen eine Bestätigung finden. Es ist nicht leicht, die Einheit irdisch aufrechtzuerhalten. Viele kleine Ereignisse treten auf und vernebeln die guten Vorsätze. Nur ein Kräftetraining durch Anwendung Höherer Energien kann zum dauernden Verkehr mit der Höheren Welt führen. Man kann diese Verbindung mit der Wissensquelle sogar im Schlaf aufrechterhalten. So kann man auch im irdischen Zustand die Beständigkeit der Höheren Welt erreichen. Dieser räumliche Aufbau der Kräfte kann nicht erzwungen werden; eine Unmenge an Teilströmen erfüllt die Unbegrenztheit bereits, es entschwindet jedoch kein einziger aus dem Gewebe der MUTTER DER WELT1. Das erwachte Streben zu den Höheren Welten ändert das ganze Leben. Nicht alle können verstehen, wie sich diese Veränderung des gesamten Lebens vollzieht. Man muss Kontinuität bewahren und das Gewebe täglich erweitern.

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