Bruderschaft I, § 111

Gute Taten sind so verschieden wie die Blumen auf der Wiese. Neben den heilkräftigen kann es prachtvolle, aber giftige geben. Unter den herrlichen Erscheinungen kann man sehr tödliche finden, aber die richtige Wahl kann nur durch Erfahrung getroffen werden. Unaufrichtigkeit enthält ein verderbliches Gift. Man kann beobachten, dass ein auf Falschheit errichteter Aufbau sich in Hässlichkeit verwandelt. Es wird viel über gute Taten gesprochen, aber diese müssen wirklich gut sein. Die Menschen mögen in ihrem Herzensinneren ergründen, wann sie gut waren. Das hässliche Lügengerippe kann keine Maske verbergen. Verurteilen wir nicht, denn jeder hat sich bereits selbst verurteilt.

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