Agni Yoga, § 87

Man muss zwischen absoluter und bedingter Hingabe unterscheiden. Die Menschen zeigen beim Empfangen sehr oft absolute Hingabe; jede Wechselwirkung wird jedoch von verschiedenen Bedingungen begleitet. Man empfindet es als angenehm zu empfangen, aber im Bewusstsein setzt man Schranken und erdreist sich, mit Almosen zu vergelten! Man sollte jedoch bedenken, dass der Grad der Hingabe den Grad des Empfangs bestimmt. Vertrauen muss exaktem Wissen gleichkommen. Jede auf Vertrauen basierende Bedingung bedingt die Ergebnisse. Wer will schon ein bedingter Schüler genannt werden? Solch ein Titel erregt Anstoß. Genauso wirkt das Gesetz bei jeder Bedingung. Das Gesetz nimmt keinen Anstoß, es misst mit gleichem Maß. Seid versichert, dass Hingabe in gleichem Grad vergolten wird.

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