Agni Yoga, § 84

Ich meine, dass Unsere Bücher jeder lesen kann. Unter jenen, die Uns nahen, sehe Ich keinen, der sich fürchtet. Führt in bezug auf Furcht verschiedene Experimente durch. Setzt schreckliche Masken auf und lächelt, wenn das Herz zittert. Doch wo bleibt das Vertrauen zum Lehrer? Wo bleibt die Erkenntnis der Macht? Unsere Leute kann man beim ersten Ruf erkennen. Wer zu Uns gehört, eilt wie ein Hirsch herbei. Ich kenne keine solche furchterregende Maske, dass er sich abwenden könnte. Als Beispiel müssen uns nicht Riesen und Helden dienen. Ich entsinne mich eines Hinduknaben, der den Lehrer fand. Wir fragten ihn: ‘Kann sich die Sonne für dich verfinstern, wenn du sie ohne den Lehrer siehst?‘ Der Knabe lächelte: ‘Die Sonne bleibt die Sonne, doch in Gegenwart des Lehrers scheinen für mich zwölf Sonnen.‘ Die Sonne der Weisheit Indiens scheint; denn am Ufer eines Flusses sitzt ein Knabe, der den Lehrer kennt. Es gibt Elektrizitätsleiter. Es gibt auch jene, die Wissen vereinen. Verübt ein roher Mensch einen Anschlag auf den Lehrer, sagt ihm, wie die Menschheit Zerstörer von Schatzkammern von Büchern nennt.

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