Agni Yoga, § 73

Ihr wisst, dass in einer Höhe von 3.400 Meter der Astralkörper eine bestimmte Eigenschaft annimmt. Gleicherweise hat für jeden Körper jede Höhe eine besondere Bedeutung. Ihr konntet beobachten, dass der Mensch in einer Höhe von 2.100 Meter weniger Nahrung benötigt, und dieser Bedarf wird allmählich weiter abnehmen, bis sich in einer Höhe von 4.900 Meter ein beträchtlicher Unterschied zeigt. Ich rate, in einer Höhe von über 2.700 Meter den Genuss von Wein, Kaffee, Pfeffer und anderen Gewürzen zu meiden. Bei 5.200 Meter Höhe ist selbst vom starken Tee abzuraten. Mit dem sich verringernden Nahrungsbedürfnis geht die Abnahme des Schlafbedarfs parallel; man braucht nicht über sechs Stunden in Betracht zu ziehen, und bei 6.100 Meter genügen vier Stunden Schlaf. So ist es verständlich, dass man in großen Höhen fast ohne Schlaf auskommen kann und die Frage des Nahrungsbedarfs verschiedene Überlegungen nötig macht. Es ist unmöglich, dort den euch empfohlenen Baldrian mit Gewürzen zu nehmen. Jedenfalls ist es in großen Höhen schädlich, dieselbe Menge Nahrung zu sich zu nehmen wie in den Niederungen. Die Berge sind so bedeutungsvoll, weil sie uns von den niederen Bedingungen der Erde freimachen. Auf den Höhen kann man fühlen, dass man sich über die üblichen irdischen Bedürfnisse erhoben hat. Wenn selbst für den Astralkörper eine Höhe von 3.400 Meter bedeutungsvoll ist, dann erheben jede weitere 300 Meter den physischen Körper in besondere Zustände. Es wäre ein nicht wiedergutzumachender Fehler, zu versuchen, die Bedingungen auf den Bergen den irdischen Gewohnheiten anzugleichen. Denkt daran und befolget dies!

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