Agni Yoga, § 633

Was sich auf die Vision oberhalb des Kelches bezog, ist von wissenschaftlicher Bedeutung. Den Raum mit angespannten Gedanken füllend, kleiden wir Teilchen unseres Strebens in eine bestimmte Vorstellung. Wir schaffen so aus der elementaren Materie ein Wunschbild. Dieses Gebilde bleibt, durch unsere Gedanken gefestigt, in der Nähe seines Entstehungsortes. Die Augen eines Kindes oder ein verfeinertes Bewusstsein können dieses Gebilde einfangen. Von gleichem Nutzen ist das Beobachten der Schaffenskraft des Gedankens. Allerdings, um Erfolg zu haben, muss man die Aura des Raumes hüten und die Übertragungen unaufhörlich aufschichten. Die Stunde vor dem Morgengrauen sowie der Rhythmus eines Gesanges werden dienlich sein. Gleicherweise kann man das Wachsen der Haare beobachten, wie ihr gehört habt. Die Kapillarzellen der Haare sind als Leiter des Bewusstseins sehr lehrreich. Auch die Poren der Haut bieten einige sehr wichtige Anhaltspunkte für Beobachtungen.

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