Agni Yoga, § 57

Erinnern wir uns der Legende vom Gral. Der der Lehre ergebene Titurel erlangte die Macht des Lichts. Sein in die Finsternis gesunkener Nachfolger blutete aus einer unheilbaren Wunde. Im Gedenken an würdigere Tage wurden die Überreste Titurels zur Schau gestellt und die erhabenen Worte des Toten wiederholt. Trotz allem wurde der Kelch der Wahrheit ausgelöscht. Das Kommen eines neuen Helden war nötig, um den Kelch der Wahrheit von Titurels unwürdigem Nachfolger zurückzuverlangen. Und so wurde das Feuer der Welt neu entzündet. Diese Legende ist im Westen gut bekannt, doch ursprünglich entstand sie im Osten. Stellt sie nicht eine Parallele zu einem gewissen zeitgenössischen Fall dar?

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