Ich spreche über psychische Energie, als ob die Menschheit sie bereits angenommen hätte; als ob die Menschen sich entschlossen hätten, ihr Bewusstsein zu verbessern. Doch in Wirklichkeit bleibt die Lehre ein Wunder aus den Bergen. Die Menschen sind bereit, die Lehre in Mußestunden anzuhören. Sie nennen die Anhänger der Lehre Glückspilze, ohne darüber nachzudenken, woher dieses Glück kommt. Manche werden sagen, die Lehre sei zu allgemein, andere finden sie ermüdend, doch die verborgene Lehre verbreitet sich auf den unerwartetsten Wegen. Funken der Lehre leuchten in den Worten unbekannter Menschen, in den Laboratorien der Wissenschaftler und in den Heldentaten unvergesslicher Helden. Ohne einander zu erkennen, tragen die scheinbar nicht in Beziehung stehenden Mitarbeiter rechtzeitig Fragmente des Wissens herbei. Wer wird sie tadeln? Der durch die Lehre Erprobte wird lächeln: ‘Freund, trage mehr herbei. Deine Schmähung ist nichts anderes als ein Korb von Gaben.’ Für die besten Früchte werden Körbe aus der Rinde verschiedener Bäume geflochten. Ist es nicht unbedeutend, ob die Rinde bitter oder süß, ob sie gelb, rot oder weiß ist? Selbst in schwarzen Körben wird nützliches Gemüse aufbewahrt. Weshalb die wohlgeformte Natur verletzen? In der Stunde der Anspannung wird sie Früchte tragen. Doch jene, die die psychische Energie erkannt und die Dringlichkeit der Lehre begriffen haben, werden verstehen, wie nahe die Zeit zum Sammeln der Schätze ist. Die Erscheinung umgebenden Chaos bedeutet für sie die Masse bei einem Fest. Es gibt wenige mit leeren Händen. Jenen, die tragen, möge man sagen: ‘Verschüttet nichts!’ Wo ist die Quelle, auf die Bezug zu nehmen ist? Wer kann Grenzen setzen? Für jedes Samenkorn kann man Boden finden. Das Samenkorn enthält bereits psychische Energie. Im Altertum wusste man, dass durch Aufweichen des Samenkorns psychische Energie frei wird. Es ist ein Beweis dafür, dass mit dem Erweichen der Bewegungsvorgang beginnt. Jeder, der die Lehre kennt, wird ein Erweicher und der Hüter des Stößels des Großen Butterns sein. Die Tätigkeit im Alltag ist ein großer Terafim der Unbegrenztheit. Strenge bedeutet Harmonie. Weichheit bedeutet Schöpfung. Lasst uns selbst in einem leeren Korb nachsehen, ob in der bitteren Rinde nicht ein Samenkorn des Lebens verborgen ist.