Agni Yoga, § 551

Der Gesegnete Buddha sagte einmal zu Seinen Schülern: ‘Lasst uns in Schweigen verharren und mögen unsere Augen sehen.’ Nach einer Weile fragte der Lehrer: ‘Wie oft habe ich meine Stellung verändert?’ Einige nahmen zehn Veränderungen wahr, einer nur drei, und einer behauptete, der Lehrer hätte sich bewegungslos verhalten. Der Herr der Weisheit lächelte: ‘Ich habe meine Stellung und die Falten meines Gewandes siebenundsiebzigmal verändert. Solange wir nicht lernen, die Wirklichkeit zu erkennen, werden wir keine Archate.’ Vor dem Bewusstwerden der psychischen Energie ist es notwendig, sich Aufmerksamkeit anzueignen. Dafür sind unerwartete Fragen sowie auch Beschreibungen von Ereignissen nützlich; und besonders nützlich sind tägliche Aufzeichnungen. Es ist bekannt, dass selbst eine sehr schläfrige Aufmerksamkeit durch solche Übungen geweckt wird. Wer unaufmerksam ist und nicht beobachtet, kann die Entwicklung der psychischen Energie nicht verfolgen. Der Rat, zu beobachten, ist der Rat eines Freundes, denn die Zukunft erfordert Aufmerksamkeit.

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