Es ist richtig, wenn KUNDALINI als konkreter Anfang erklärt wird. Als die irdischen Lebensbedingungen noch grob waren, musste der Geist in den höheren Sphären verweilen. Damals hatte das AUGE BRAHMAS noch Vorrang; später wurde es durch den Sieg von KUNDALINI ersetzt. Das Erreichen von Samadhi bewahrte die Menschheit jedoch nicht vor dem Schrecken der Sklaverei und des Verrats. Jetzt ist die Zeit der Zusammenführung des Handelns gekommen. Gefühlswissen ist ausschlaggebend für dieses Zusammenführen im irdischen Dasein. Der Schatz des Gefühlswissens ist im Kelch enthalten, daher muss nach dem Erblühen der ersten beiden Quellen das, dieses dritten Zentrums folgen. Wenn auch der Regenbogen von KUNDALINI aufwärtszieht, so ist auf Erden dennoch ein irdischer Aufbau erforderlich. Der Aufbau braucht ein Fundament, genauso wie Gedanken eine Niederschrift erfordern. Der lange verschwiegene Kelch wird wieder zum Leben erwachen, und die Menschheit wird den neuen Pfad beschreiten. Diese drei Herren – drei Zentren – werden dabei zusammenarbeiten. Wer immer die Ergänzung des KELCHES zu KUNDALINI begreift, wird verstehen, wie der Vater dem Sohn das irdische Reich überträgt. KUNDALINI ist der Vater, der Urheber des Aufstiegs. Der Kelch ist der vom Vater erweckte Sohn. Wer immer das Wesen des Vaters erkennt, wird beim Rassenwechsel den Sohn verstehen. Der Kelch der Heldentat weiht in die Tat ein. So wird nichts verworfen, sondern alles gestärkt. Möge das AUGE BRAHMAS die natürliche Ergänzung dieses Zustandes sein.