Agni Yoga, § 517

Beim Studium der Aufspeicherungen von psychischer Energie kann man die Beobachtung machen, dass die Energie wie der Puls eines Kosmos wirkt – Ebbe und Flut sammeln Macht. Es ist nicht weise, nur die ankommende Flut zu erwarten; wie könnte sich dann die Kraft speichern? Wie ein feines Weben wird ein durch den feurigen Faden verbindendes Gewebe der Zusammenarbeit der Zentren geschaffen. Wie ein vielfältiges Leuchten des Universums strahlt die psychische Energie mit Feuer. Dies kann Atma genannt werden. URU und AGNI sind nötig, um dem Bewusstsein SVATI zu verleihen. Jemand wird fragen: ‘Kann man diese gesamte Energie nicht umgehen, wenn die Erkenntnis der psychischen Energie ans Äußerste des Universums führt?’ Es ist unmöglich, ganz unmöglich, dem auszuweichen, was uns von sich aus naht.

‹ § 516 · Inhaltsverzeichnis · § 518 ›