Man kann eine Reihe von Wiederverkörperungen als Reihe einzelner Leben ansehen, es ist jedoch besser die Wiederverkörperungen als ein einziges Leben zu betrachten. Es gibt nur ein wahrhaftes Leben, sobald sich das menschliche Bewusstsein diese Vorstellung aneignet, hört Leben mit all seinen Folgen nie auf; die umgebenden kosmischen Ströme wecken einheitliche Gefühle in den verschiedenen Leben. Dies ist jener, die Leben am meisten verbindende Umstand, welcher den einheitlichen Ursprung beweist. Je nach Betrachtung kann man die Zeit zwischen den Inkarnationen Traum oder Wirklichkeit nennen. In der Vergangenheit war es vielleicht noch Traum, in Zukunft wird es jedoch Wirklichkeit. Dies hängt vom jeweiligen Fortschritt der Evolution ab. Man kann beobachten, wie nach vielen Jahrhunderten bei gleicher Schwingung das gleiche Gefühl wieder auftritt. Solche Beobachtungen sind nützlich, um die Unteilbarkeit des Lebens zu verstehen. Würden die Menschen die Unteilbarkeit des Lebens eher begreifen, so würden sie sich Zweckmäßigkeit und Verantwortung aneignen. In den ältesten Schriften wird auf den Tag und die Nacht Brahmas hingewiesen, als Erklärung verschiedener Lebenszustände, aber nach den Atlantern kam eine unlogische Vorstellung des Todes auf und das irdische Leben sperrte sich in ein Gebäude aus Vorurteilen ein. Statt zu erkennen verneinte man. Indes beginnen der Tag und die Nacht Brahmas bereits bei zwei Pulsschlägen. Zuerst sind es die Pulsschläge, dann der körperliche Wach- und Schlafzustand, dann der physische und feinstofflichen Zustand – und so weiter bis zum Puls eines Manvantara. Der Mensch muss sein Bewusstsein erweitern und sich in die Kette untrennbarer Bewusstseine eingliedern. Der Pfad der Bewusstseinserweiterung verleiht für jeden Lebensabschnitt eine Stufe der Erkenntnis. Dies schafft jenes Außergewöhnliche von dem Wir bereits sprachen. Die Wahrheit ist nur außergewöhnlich!