Noch ein anderer Feind bedroht die Lehre: Misstrauen. Es trennt von den wichtigsten und nächstliegenden Errungenschaften. Es ist erstaunlich, zu sehen, wie unfähig die Menschen sind, sich mit etwas vertraut zu machen, was neu für sie ist! Ihre Selbstachtung ist so wirkungslos und ihre Vorstellung so verarmt, dass die Menschen gewöhnlich fürchten, zuzulassen, dass es etwas außer dem Gewohnten gibt. Es ist viel leichter zu verneinen als zu beobachten. Ihr Verneiner möget vernichtet werden! Ohne euer karges Denken wird die Sonne umso heller scheinen und die Festung des Wissens höher erhoben werden. Wie beschämend ist es, das kleinliche, graue Misstrauen wahrzunehmen, ohne ein Zeichen von Mut! Misstrauen nistet auf Kehricht. Wir beharren allzeit auf Wissen, das auf Erfahrung beruht. Wir bestätigen, wie langsam sich die Mittel und die Ergebnisse anhäufen. Doch wir lassen es nicht zu, dass ein vernünftiger Mensch die Möglichkeiten der Erkenntnis verwirft. Wie oft hat jemand für den Erwerb von Wissen materielle Belohnungen zur Bedingung gemacht! Kleine Kinder unter sieben Jahren handeln ebenso. Man erlebt oftmals, dass eine Person, die sich der Lehre näherte und wunderbare Möglichkeiten erwarb, immer noch von einem Almosen träumt. Lasst uns die Lehre als die größte Freude des Seins bewahren!