Agni Yoga, § 40

Wer von Belohnung träumt ist blind. Sehend jedoch wäre man erstaunt wahrzunehmen, dass jede Belohnung selbst geschaffen werden muss. Im Bewusstsein aufsteigend, schreitet der Mensch voller Freude voran, und der Gedanke an Belohnung würde ihn knechten. Gewiss, es gibt viele Sklaven. Genaugenommen sind es jene, die die Knechtschaft ihres Geistes hinter eisiger Undurchdringlichkeit und scheinbarem Entsagen von allem, was sie nicht besitzen, verbergen wollen. Jeder Belohnte ist Sklave. Nur von einem freien Bewusstsein, bar jeglichen Eigendünkels und jeder Geringschätzung, kann die Evolution aufgebaut werden. Der Hammer des Geistes ist die würdigste Waffe der Errungenschaft.

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