Es kann keine solchen Hindernisse geben, die vom menschlichen Willen nicht überwunden werden können. Ich sage es weder als Trost noch zur Ermutigung, sondern als eine unbestreitbare Tatsache. Die Menschen schärfen schon lange ihren Willen, doch sie verstehen den notwendigen Bewusstseinszustand nicht, der dem Willen volle Tatkraft verleiht, wo man zu sagen vermag, dass alles erlaubt ist. Wem kann die ganze Habe anvertraut werden? Nur dem, der sie weder entstellen noch missbrauchen wird – dem, der über ein starkes Bewusstsein verfügt – dem, der die Lehre kennt. Wie viele rühmen sich des Wissens der Lehre, ohne sie zu kennen! Sie sind es überdrüssig, die bekannten Worte erneut zu lesen. Wie der Falke vom Himmel sollte die Schärfe des Verstehens mit feuriger Lockspeise herbeigerufen werden. Der Falke wurde gelockt, und gehorsam ließ er sich nieder auf die Hand. So wird das wahre Verstehen sich auf das Feuer des Bewusstseins senken. Ohne ein Licht kann man nicht durch die Finsternis schreiten. Bedenket, wie beispiellos dieser Rat ist! Doch ihr entfacht eure Feuer nicht. Ihr seht euch auch nicht um, wo die Quelle des Feuers ist. Verspottet ihr nicht jene, die das Feuer gefunden haben? Ihr wisst auch nicht, dass das Feuer nicht für sich gefunden wird, sondern für die Menschheit. Doch jenen, die das Feuer gefunden haben, sage Ich: ‘Alles ist erlaubt!’ Ihr wisst, wie man über den Abgrund schreitet. Gefahr bedeutet Freude für euch. In den Worten der Lehre flammen für euch feurige – das Unaussprechliche verkörpernde – Zeichen auf. Es ist von großem Wert, dass Feuer keine Abstraktion, sondern für das Auge wahrnehmbar ist. Feuer ist das Maß für alles, was erlaubt ist. Feuer ist das Zeichen des allumfassenden Vertrauens.