Agni Yoga, § 382

Der Lebensstrom erzeugt einen ständigen Zufluss an Energie. Wenn die aufnahmefähigen Zentren geöffnet sind, kann nichts einen neuen Zustrom hindern. Weder Alter noch Krankheit, sondern Vorurteile trennen die Fäden des Glücks. Persönliche Gereiztheit ist die Tochter des Vorurteils. Man kann sich von Gereiztheit nicht befreien, ohne das Vorurteil auszumerzen. Beständiges Streben möge helfen, Erscheinungen richtig einzuschätzen. Nicht Entsagung, sondern die rechte Bewertung des Lebens ist notwendig. Eigene Bürgschaft soll wie ein Schwert der Gerechtigkeit das richtige Verhalten bestimmen. Die Bücher der Lehre sollten wiederholt gelesen werden, denn jeder Tag bringt neue Anwendungsmöglichkeiten.

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