Agni Yoga, § 371

Die feinen Energien erforschend, werdet ihr überzeugt werden, dass nicht nur die Hauptgruppen der Erscheinungen genaueste Aufmerksamkeit verdienen, sondern dass auch die kleinen Fäden der Spannung mächtige Ergebnisse zeitigen. Es ist sogar nötig, den fühlbaren Niederschlägen und Verbindungen den ersten Platz einzuräumen. Kürzlich begann man das Soma im Organismus zu erforschen. Auch an das purpurne Schutznetz der Aura wurde kürzlich gedacht. Beide Manifestationen beziehen sich auf den Bereich des Feuers. Das erste stellt das Ergebnis der Arbeit des Phosphors dar, das zweite verleiht die Macht des Feuers, die durch eine gesunde Ausstrahlung des Körpers aus dem Raum angezogen wird. Daher sollte man das Feuer des Körpers hüten, um eine mächtige Wirkung zu erzielen. Auf diese Feuer sind unsere Heilmittel ausgerichtet. Nicht die Muskeln, sondern die feurige Woge der Nerven verdient Beachtung. Sie muss wieder hergestellt und genährt werden. Die von euch von den Bergen mitgebrachte Pflanze wird eine Reihe nützlicher Experimente liefern. Die angespannte Energie des Saftes nährt die Macht des Feuers. Aber auch andere Möglichkeiten ihrer Anwendung sollten erforscht werden. Die Wärme, die durch die Essenz der Blätter und das Öl der Rinde erlangt wird, bildet das beste Stärkungsmittel für das Schutznetz der Aura. Das Schutznetz der Aura leuchtet wie ein Harnisch zwischen den beiden Uranfängen von Licht und Finsternis. Wahrlich, diese Linie ist die Grenze von Licht und Finsternis! Von einem anderen Winkel aus werden wir uns der Goldenen Mitte des Vermächtnisses Buddhas nähern. Diese Linie trennt die Uranfänge. Wie ein Blitz strahlt sie aus dem einen Prinzip der Urquelle. Wie ein Schutzwall und wie eine Brücke vereint das Feuer die Gegensätze. Wie sehr sollten die Menschen die Macht der Einheit schätzen. Wer auch immer sie besitzt, ist der Besieger der Finsternis. Die Ärzte sollten die Bedeutung von Soma und des Schutznetzes der Aura studieren.

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